Final Fantasy Future JPGames JPGames
   Home   Aktuell auf JPgames.de

  Geschrieben um: 08:19 - Final Fantasy 14 Open Beta
  Benutzer: Paya
  Geschrieben um: 07:03 - Welches Volk werdet ihr wählen?
  Benutzer: Alhym
  Geschrieben um: 06:56 - Die JPGGames.de Auswahl des Servers
  Benutzer: silvina
  Geschrieben um: 06:38 - Videogame - Babe of the Week!
  Benutzer: Prevailer
  Geschrieben um: 04:45 - Eure Beta - Erfahrungen und Screenshots!
  Benutzer: Darkwing

Jetzt Final Fantasy XIV vorbestellen! Amazon-Vorteile: versandkostenfreie Lieferung zum Releasetermin und Preisgarantie fuer Vorbesteller






Valkyrie Profile: Covenant of the Plume

Das große Review auf Final Fantasy Future


Spinoffs von Square Enix lassen sich ja mittlerweile wie Sand am Meer finden, besonders für den sehr populären Nintendo DS. So kam es vor, dass auch tri-Ace seinen ersten Eintrag für den Handheld mit einem neuen Teil der Valkyrie Profile Reihe, wovon es für den zweiten Teil ebenfalls ein Review bei Final Fantasy Future gab, begann. Wie sich das Spiel spielt und ob es überhaupt spielenwert ist, könnt ihr nun in diesem bescheidenen Review erfahren.

Die Story

Da die Story auf die beiden vorigen Teile basiert, ist es ratsam, sich zuerst mit den Vorgängern zu beschäftigen, oder mein Review zu Valkyrie Profile 2 zu lesen, welches das Setting kurz zusammenfasst. Zwar lassen sich in den Tavernen im Spiel ebenfalls ein paar Informationen entnehmen, doch sind die weitaus zu unausreichend um einen möglichst guten Überblick zu bekommen.

Ihr schlüpft in die Rolle des jungen Södners Wylfried, dessen Vater am Schlachtfeld gefallen ist und darauf seine kleine Schwester verhungern musste und seine Mutter in den Wahnsinn getrieben wurde. Für den Ruin der Familie beschuldigt Wylfried die Valkyrie, die er geschworen hat eigenhändig umzubringen. Als Andenken behält er das Schwert seines Vaters und eine Feder der Valkyrie, die sie bei jedem gefallenen Krieger, der als Einherjar nach Asgard kommt, hinterlässt. Während eines Kampfes wird Wylfried schwer verwundet und liegt im sterben, wenn nicht eine mysteriöse Stimme ihm einen Pakt anbietet, der es ihm erlaubt Rache an der Valkyrie zu nehmen. Diese mysteriöse Stimme entpuppt sich als Hel, die Herscherin von Nifflheim, der Unterwelt. Im Gegenzug muss Wylfried seine Seele verkaufen. Er willigt den Pakt ein und Hel belegt Wylfried's Feder mit einem Zauber, der ihm helfen wird die Valkyrie zu finden. Dies geschieht, indem er die Feder mit Sünden belastet. Ebenso kann die Feder Wylfried's Kameraden unermessliche Kraft geben, was er dann auch während eines Kampfes gegen Dämonen bei seinem besten Freund, Ancel, in Anspruch nimmt. Jedoch hat die Macht der Feder einen Haken, denn sie tötet kurz danach den Empfänger und noch gleich nach dem Kampf stirbt Ancel in Wylfried's Armen. Schwer geplagt von Schuld und Trauer streift Wylfried durch Midgard, auf der Suche nach Vergeltung, trifft stets dabei auf neue Freunde, Feinde und auf sein entgültiges Schicksal.

Die Story in Covenant of the Plume ist das wohl wichtigste Element im Spiel. Die Handlung wird unterteilt in einen Prolog und 6 Kapitel. In jedem Abschnitt des Spiels trifft Wylfried auf neue Charaktere und potenzielle Mitstreiter.Überaschend ist jedoch, dass sich die Story weniger um Wylfried's Streifzug handelt, als viel mehr um politische Konflikte wie den Streit um die Thronnachfolge im Königreich Artolia. Es ist, vor allem beim ersten Durchgang, relativ schwer der gesamten Handlung Folge zu leisten, da die Figuren im Spiel mit starkem Shakespeare-Englisch reden und dieser Dialekt doch merklich von unserem gewöhnlichen Schul-Englisch abweicht. Wer also nicht gerne Shakespeare liest, der wird zumindest ab dem zweiten Durchgang schon einen recht guten Überblick über das Geschehen im Königreich bekommen. Schade ist nur, dass Wylfried's eigene Geschichte während den meisten Kapitel zu kurz kommt oder fast garnicht in Erwähnung kommt. Lediglich zu Beginn und Schluss der Handlung spielt sie die wichtigste Rolle.

Der eigentliche Handlungsablauf ist abhängig vom Einsatz der verzauberten Feder. Je nach Anzahl der Einsätze der Feder, wird das nachfolgende Kapitel verändert. Dabei lernt man zum Beispiel gewisse Personen als Freunde kennen, die man ebenfalls auch als Feinde hätte kennen lernen können. Ebenso hängt der Einsatz der Feder mit Wylfried's persönlicher Gesinnung zusammen und welches der drei möglichen Enden im letzten Kapitel eintritt. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass man am Ende des Prologs die Wahl hat an 3 verschiedene Orte zu reisen um so den Schwierigkeitsgrad zu ermitteln. Diese Idee klingt zunächst recht innovativ, aber dadurch, dass dem Spieler nichts davon erzählt wird, ist man auf die Hilfe Anderer oder auf Komplettlösungen angewiesen, was ziemlich frustrierend werden kann, wenn man als Anfänger unabsichtlich den schwierigsten Grad gewählt hat.

Ist das Spiel einmal durch, so kann man mit einem New Game+ Feature, welches alle Items und erlernten Fähigkeiten importiert, neu vom Beginn aus starten. Durch die importierte Ausrüstung werden die späteren Durchgänge außerordentlich leichter, deshalb lohnt es sich, zuerst mit dem leichtesten Schwierigkeitsgrad anzufangen und sich dann raufzuarbeiten bis zum schwersten Grad.

Insgesamt kann sich die Story durchaus sehen lassen. Sie ist im Gegensatz zu Silmeria wesentlich düsterer, was sie auch schon im ersten Teil war. Die politischen Geschichten haben wenig mit der eigentlichen Story zu tun, sind aber keinesfalls schlecht geschrieben und man bekommt einen recht guten Einblick in dieses finstere Zeitalter, welches über die Welt Midgard herrscht.

Das Gameplay

Die Spielmechanik ist größtenteils aus den beiden vorigen Teilen übernommen worden, weißt aber dennoch deutliche Neuheiten auf. Eine der größten Veränderungen ist wohl, dass die Perspektive von der Seitenansicht auf die klassische Isometrische Sicht verlegt worden ist, wie es für ein Strategie RPG typisch ist. Da wären wir auch schon bei der nächsten Neuheit, denn das Kampfsystem ist tatsächlich rundenbasierte Strategie. Man steuert bis zu vier Charaktere, welche sich innerhalb eines Aktionsradius durch das Spielfeld bewegen und angreifen können. Der Kampf selbst jedoch ist klassisches VP Kampfsystem. Jeder Charakter ist einem Button zugeordnet, der den Moment des Angriffs bestimmt und in Kombination mit mehreren Charakteren gleichzeitig verhehrenden Schaden anrichten kann. Man ist auch wieder in der Lage, bei einer bestimmten Anzahl von Treffern mit einem Charakter einen "Soul Crush" auszuführen, individuelle Spezialattacken, welche großen Schaden beim Gegner anrichten können.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor im Kampf sind die AP (Action Points). Mit ihnen können Zauber und Techniques (mehr dazu weiter unten) ausgeführt werden. Jedoch startet jeder Charakter mit der maximalen Zahl an nur 100 AP und der leichtsinnige Spieler kann seine Charaktere schneller als erwartet mit unzureichenden AP wiederfinden. AP können jedoch beim Wartebefehl wiederhergestellt werden. Besonders in späteren Kämpfen kann ein nachhaltiger Einsatz von AP über Leben und Tod entscheiden.

Jeder Kampf, sofern er nicht optional ist, hat zwei Missionsziele. Das erste Ziel ist entweder alle Gegner oder einen bestimmten Gegner zu besiegen, etc. Das zweite Ziel ist eine vorgegebene Anzahl von "Sin" Punkten zu erreichen. Sin kann erreicht werden, indem Wylfried die Feder einsetzt (welche die benötigte Anzahl sofort erreicht) oder durch Overkill beim Gegner, ihm mehr Schaden als nötig zuzuführen. Wird die gesuchte Zahl an Sin erreicht oder um das Mehrfache überschritten, belohnt Hel einen mit meist recht wertvollen Gegenständen wie Items, Zauber, Techniken, usw. Wie auch immer, wenn die Zahl nicht erreicht wird, schickt Hel sogenannte Realmstalker in den nächsten Kampf, welche sehr schwer zu besiegen sind und sozusagen den Einsatz der Feder aufzwingen.

Ähnlich wie die Zauber kann man auch Skills und Techniques durch bestimmte Items erlernen. Diese kann man entweder in Shops erwerden, oder je nach den erbrachten Sin am Ende eines Kampfes von Hel bekommen.Skills dienen dazu, einem Charakter zusätzliche Eigenschaften und Steigerung bestimmter Attribute zu verleihen. Der Skill "First Aid" zum Beispiel kann einen Charakter die Hälfte der so eben geraubten Schadenpunkte wiedergeben. Andere Skills wie "Body of Steel" oder "Enlightment" steigern die Verteidigung oder den Angriff durch Magie. Skills werden im Hauptmenü auf den Charakteren verteilt und benötgen eine bestimmte Anzahl an Skillpunkten, welche durch die Höhe des Levels bestimmt werden. Techniques verhalten sich ähnlich wie Skills. Sie können u.a. Attribute steigern, aber ebenso taktische Vorteile verschaffen, wie zum Beispiel sich hinter einen Gegner teleportieren. Sie können während des Kampfes eingesetzt werden und verbrauchen eine unterschiedliche Zahl an AP. Bei einem New Game+ werden die Skillpunkte, Skills und Techniques auf das neue Spiel übertragen, was den Start, wie bereits erwähnt, um einiges erleichtert.

Die Feder ist Wylfried's Geheimwaffe in fast jedem Kampf. Setzt man die Feder auf einen seiner Kameraden ein, werdem dem all seine Attribute verzehnfacht und sein Angriff sowie Verteidigung werden mit allen Elementen versetzt. Ebenso bekommt Wylfried eine neue für jeden geopferten Charakter eigene Technique. Der große Nachteil ist jedoch, wie bereits erwähnt, dass der Charakter nach dem Kampf stirbt und daher nicht mehr in der Party ist. Ein zu häufiger Einsatz der Feder führt zu einem vorzeitigen Ende des Spiels, welches als eine Art "viertes Ende" angesehen werden kann. Es ist daher ratsam die Feder nur in den dringendsten Fällen einzusetzen, sofern man natürlich nicht auf das beste Ende im Spiel aus ist.

Die Präsentation

Covenant of the Plume präsentiert sich im Vergleich zu seinen Vorgängern auf eine recht ungewöhnliche Art. Wie weiter oben bereits erwähnt weist die Grafik eine isometrische Sicht mit zweidimensionalen Charakteren auf eine dreidimensionale Umgebung. Ebenso zeigen sich die Spielfelder auf die für taktische Rollenspiele wie Final Fantasy Tactis typische Art, indem sie wie ein Spielbrett aufgebaut sind. Jedoch muss gesagt werden, dass sich die Entwickler viel Mühe für die Gestaltung der Felder gemacht haben. So gibt es zum Beispiel ein Feld mit einem großen Wasserfall, der einen Graben hinunterfällt und dabei die an der Felswand im Graben hängenden Bäume zum wackeln bringt. Ein Detail, welches vielleicht nicht sofort auffällt, aber mich leicht zum schmunzeln gebracht hat.

Außerhalb des Kampfes muss man sich bis auf die Weltkarte mit bloßen Artworks der Orte und Charaktere zufrieden geben. Die Städte werden durch ein einfaches Bild präsentiert und sämtliche Dialoge finden von Artwork zu Artwork statt. Eine Art, die ich persönlich recht billig finde, aber durchaus dem Trend vieler heutiger Spiele für den Nintendo DS entspricht.

Die Musik wurde größtenteils aus dem ersten Valkyrie Profile entnommen, lediglich ein paar neue Kompostionen wurden dem Spiel hinzugefügt, die aber vom Stil den älteren Werken um nichts nachkommen. Jedoch wird wohl dafür ein eigener offizieller Soundtrack niemals ausreichen. Die Musik wurde, wie für tri-Ace Spiele üblich, von Motoi Sakuraba komponiert.

Das Fazit

Valkyrie Profile: Covenant of the Plume ist ein kurzweiliges Spielevergnügen für alle, die mit den Valkyrie Profile Spielen vertraut sind. Das Spiel trägt wenig zum Canon von Valkyrie Profile bei und sollte mehr als ein Spinoff als eine richtige Fortsetzung angesehen werden, weshalb jeder Fan das Spiel auch nicht unbedingt spielen muss, sofern er natürlich nicht neugierig ist. Es muss aber nochmal erwähnt werden, dass Covenant of the Plume "nur" für die Fans oder diejenigen, die mit den vorigen Teilen vertraut sind, spielenswert ist. Casual Gamer oder Freunde taktischer Rollenspiele sollten wohl eher auf andere RPGs zugreifen. Die echten Fans werden dafür mit einem etwas anderen aber nicht uninteressanten Eintrag in das Valkyrie Profile Universum konfrontiert, welches hoffentlich die Zeit auf ein richtiges Valkyrie Profile 3 verkürzen soll.

Geschrieben von Para
 
   Mogcast & Kolumne

   In mehr als 4000 News,
   Artikeln & Reviews suchen!

   Anzeige


   Artikel & Features


4 Heroes of Light Import Review
Nier Test
Resonance of Fate Review Test


     Alle Reviews!

   JPgames.de

   Mitarbeiter
   Wir suchen dich! (Jobs)
   Impressum
   Werbung


   Partnerseiten

    

   CetraConnection
   Dragon-Quest.net
   Shaded-Hearts.net
   SquarePort.de
   Zankaku.com
   PS3-Talk.de
   Gregs RPG Heaven
   FFMRadio.de
   FinalFan-tasyReal
   FinalFantasyXIII.de
   Hachiko Secured
   Icksmehl.de
   RPGSquare.de
   RPG2000.de

   Partnerseiten

   Statistiken


Erfasst mit Google Analytics



Final Fantasy



 

  jpgames.de top games

Radiant Historia
Final Fantasy XIV
Naruto Shippuden
Zelda: Skyward Sword
The 3rd Birthday
The Last Story
Kingdom Hearts Birth by Sleep
jpgames.de top entwickler

Nippon Ichi Software
Square Enix Inc.
Namco Bandai
Capcom
CyberConnect2
Level 5
Mistwalker
jpgames.de top specials

Tokyo Game Show 2010
GamesCom 2010
Final Fantasy 14 Beta Keys
Japan Expo 2010
Final Fantasy 14 Interview
E3 2010 Special
Final Fantasy XIV Kolumne






 

 

      Projekte: FinalFantasy-XIII.DE | FinalFantasyXIV.DE | FinalFantasy-XV.DE | Lena Meyer-Landrut Fansite

 

Copyright Final Fantasy Future (c) 2003-2010 | Webdesign: Fortune-Design.de | Supported by: Hensens.de