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Eidolons


Die Beschwörungen





Auch in Final Fantasy XIII werden Beschwörungen natürlich wieder eine große Rolle spielen – diesmal unter dem Namen Eidolons. Schon schnell machte Square Enix klar: Bei allen Neuerungen geht es diesmal auch wieder zurück zu den Wurzeln. Denn nachdem wir in Final Fantasy XII auf so traditionsreiche Beschwörungen wie Shiva und Ifrit verzichten mussten, sind beide diesmal wieder mit von der Partie, wenn auch in unterschiedlichen Rollen.

In der Welt von Final Fantasy XIII ist das Beschwören von Eidolons einzig und allein den l'Cie vorbehalten, also den von den fal'Cie Auserwählten. Da alle unsere Partymitglieder l'Cie sind, haben auch alle die Fähigkeit, ihren Eidolon zu beschwören. Ihren Eidolon? Genau: Jeder Charakter wird genau über einen Eidolon verfügen können, der fest an diesen gebunden ist. In Final Fantasy XIII wird der Charakter und der Eidolon nämlich eine Einheit bilden, so ist der Eidolon gewissermaßen eine innere Repräsentation des Beschwörers.

Die Beschwörung eines Eidolons im Kampf findet grundsätzlich in zwei Stufen statt. Wird der Eidolon gerufen, dann geschieht dies aus einem Kristall, der aus dem l'Cie-Tattoo stammt. Diese Markierung gibt einem l'Cie schließlich seine Kräfte. In der ersten Phase des Kampfes – selbstverständlich erst nach einer Beschwörungssequenz – ziehen sich die anderen beiden Mitstreiter zurück und der Beschwörer und der Eidolon kämpfen gemeinsam. Dabei hat der Eidolon einen SP-Balken (summon points), der anstelle des normalen HP-Balkens (health points) eines Partymitglieds erscheint. Dieser Balken wird während des Kampfes stetig kleiner und wird durch gegnerische Attacken zusätzlich abgetragen. Ansonsten kämpft der jeweilige Eidolon wie ein normales Kampfmitglied mit, er wird also vom Computer gesteuert. Bevor sich der SP-Balken vollständig entleert hat, kann man in den sogenannten Gestalt Mode wechseln, womit sich der Eidolon und die Natur des Kampfes vollständig verändern.

An dieser Stelle zeigt sich eine der spektakulärsten Neuerungen im Kampf, denn die Eidolons können sich transformieren und werden dadurch "fahrbar"! Dazu muss man wissen, dass sämtliche Eidolons ein sehr mechanisches Design aufweisen. Immerhin passt das zu ihrer Herkunft, denn die fal'Cie ihrerseits verfügen über hoch entwickelte Technik, so waren sie in der Lage, ganz Cocoon zu erschaffen. Aber zurück zum Gestalt Mode: Der Eidolon wechselt seine Form und wird zu einer Art Fahrzeug, das von seinem Beschwörer bedient wird. Die beiden Partner bilden also eine Einheit im Kampf! Wie das im Einzelnen aussieht, darauf wird weiter unten noch eingegangen.

Hier aber noch einige Eckpunkte zum Gestalt Mode: Der Kampf wird klar actionlastiger, denn die Befehle werden nicht mehr, wie sonst üblich, aus einem Menü ausgewählt, sondern direkt als Tastenkombination eingegeben. Jeder Befehl hat dabei, logischerweise, eine andere Tastenkombination und es ist neben jedem Befehl auf der linken Seite jeweils eine Zahl vermerkt, was eine Art Kosten darstellt. Diese Zahl kann aber variieren, wovon das abhängt ist aber noch unklar. Ebenfalls unklar ist die genau Bedeutung des Zeigers des "Tachometers" ganz auf der linken Seite, die Vermutung liegt aber Nahe, dass man den Schaden erhöhen kann, wenn man den nächsten Befehl im richtigen Moment eingibt. Die Zahl, die bei diesem "Tachometer" steht, ist die noch verbleibende Anzahl "Zeiteinheiten", die sich um die jeweiligen Kosten des ausgeführten Befehls reduziert. Es wird sich also vermutlich am ehesten lohnen, den gerade billigsten Befehl auszuführen.

Der oberste und unterste Befehl ist jeweils speziell. Der oberste hat keine Kosten und heisst "Autogestalt". Damit werden die Befehle automatisch ausgesucht, die Kriterien dafür sind aber unbekannt. Der letzte Befehl besitzt keine festen Kosten, an dieser Stelle ist ein "All" vermerkt. Dieser unterste Angriff verbraucht also alle noch verbleibenden Zeiteinheiten und beendet damit den Gestalt Mode; diesen sollte man nach Möglichkeit also erst am Schluss auslösen. Ansonsten endet der Gestalt Mode, falls die Zahl neben dem "Tachometer" auf Null steht. Beim untersten Befehl im Gestalt Mode handelt es sich, bei den traditionellen Beschwörungen, um den bekanntesten Angriff dieser Wesen (zum Beispiel "Diamantstaub" bei Shiva oder "Megaflare" bei Bahamut). Neben dieser Abschlussattacke ist jeweils noch der Level dieses Angriffs vermerkt und dieser wird sich selbstverständlich im Laufe des Spiels erhöhen. Wodurch das beeinflusst wird weiß man aber noch nicht. So oder so: Wenn der Gestalt Mode endet, kehren nach einer kurzen "Rückzugssequenz" die anderen Partymitglieder zurück und der Kampf geht wie gehabt weiter.

Eine Sache wäre noch erwähnenswert, denn bisher war es in der Final Fantasy Serie üblich, dass man den meisten Beschwörungen ein Element zuordnen konnte. So herrschte Ifrit über das Feuer und Shiva war für Eismagie zuständig. Diese Elemente sind in Final Fantasy XIII zwar immer noch vorhanden, aber die Eidolons sollen viel mehr über ihren generellen Kampfstil definiert sein als über ihr Element. Wie sich das im fertigen Spiel äußern wird bleibt allerdings noch abzuwarten.















Shiva

Die Eiskönigin hatte ihren ersten Auftritt in Final Fantasy III und war seitdem nicht mehr aus der Serie wegzudenken. Fans von ihr dürften also enttäuscht gewesen sein, dass sie in Final Fantasy XII erstmals nicht mit von der Partie war. Doch das änderte sich schon in Final Fantasy XII: Revenant Wings wieder.

Auch in Final Fantasy XIII können wir Shiva wieder beschwören. Diesmal handelt es sich bei Shiva sogar um zwei Geschwister. Die "weiße" der beiden ist die jüngere und hört auf den Namen Nix. Das bedeutet auf lateinisch nichts anderes als Schnee. Die "schwarze" der beiden heißt Stiria, das lateinische Wort für Eiszapfen. Durchaus passende Namen also! Der Kristall, aus dem Shiva beschworen wird, hat die Form eines Herzen. Shiva ist der Eidolon von Snow – wiederum passen die Namen. Interessant ist der Blick auf Artworks der Shiva-Geschwister. Es handelt sich dabei um eine Seite aus dem RE: Final Fantasy XIII Buch.

Gestalt Mode

Deutlich zu sehen ist, dass jede der Schwestern ein Rad "trägt", was auf die Form im Gestalt Mode von Shiva und Snow Villiers hinweist: Die Shiva-Schwestern verschmelzen zu einem Motorrad, das natürlich von Snow gefahren wird. Auf einem Screenshot war bereits zu sehen, über welche Angriffe im Gestalt Mode verfügt werden kann; es sind dies:
  • Autogestalt
  • Wheelie Rush
  • Splash
  • Icicle Turn
  • Air Edge
  • Diamond Dust

Die jeweiligen deutschen Übersetzungen sind noch unbekannt, der letztgenannte Angriff entspricht aber der klassischen Technik "Diamantstaub", wie wir sie aus früheren Teilen der Serie kennen. Der Angriff "Diamond Dust" hat mehrere Level und beendet den Gestalt Mode.

Herkunft

Im Hinduismus ist Shiva eine der wichtigsten göttlichen Erscheinungen. Allerdings ist Shiva hier männlich. Im Shivaismus gilt er den Gläubigen als die wichtigste Manifestation des Höchsten. In den 60er Jahren war Shiva der "Lieblingsgott" der Hippies, die nach Indien reisten. Viele fühlten sich vielleicht auch davon angezogen, dass eines der Kräuter, das Shiva zugeordnet wird, Ganja – also nichts anderes als Hanf oder Marihuana – ist (Wikipedia).




Odin

Der gehörnte und allseits beliebte Reiter vermag die Final Fantasy Serie seit ihrem dritten Teil zu bereichern, abgesehen von Final Fantasy X und XII. Damit ist also Final Fantasy IX der letzte Offline-Titel, in dem Odin verfügbar war. Höchste Zeit also, dass er wieder einmal einen gebührenden Auftritt hat. Sein Pferd Sleipnir war bisher immer sein treuer Begleiter, diesmal sucht man diesen auf den ersten Blick jedoch vergebens – doch dazu kommen wir gleich.

Odin bildet mit Lightning zusammen eine Einheit und erinnert auf den ersten Blick an einen Roboter. Seine ganze Oberfläche glänzt metallisch, er trägt einen Helm mit langen, geschwungenen Hörnern und er ist mit einem großen Schild und einem noch größeren, gekrümmten und gezackten Schwert ausgerüstet, mit dem er seine Gegner mit kräftigen Schlägen eindeckt. Dieses Schwert ist eigentlich aus zwei identischen Schwertern zusammengesetzt und wird von Odin in der Mitte gehalten. Der Kristall, aus dem Odin beschworen wird, hat die Form einer Rose. In seiner Beschwörungssequenz wirbeln zudem als nettes Detail viele Rosenblätter in der Luft herum.

Gestalt Mode

Im Gestalt Mode nimmt Odin die Form eines Pferdes – von Sleipnir – an. Damit wäre auch die Frage geklärt, wo dieser fixe Bestandteil von Odin geblieben ist, denn er ist Odin, nur in einer anderen Form. Die Gestalt Form von Odin glänzt ebenfalls metallisch und man kann bei genauerem Hinsehen Odins Körperteile in Sleipnir wiederfinden. Da es somit unmöglich ist, dass Odin auf Sleipnir reitet, ist dieses Privileg Lightning vorbehalten. Dabei führt sie Odins Schwert mit sich, wobei sie die Waffe in der Mitte teilt und in beiden Händen je eines der Schwerter führen kann. Die Angriffe im Gestalt Mode sind die folgenden:
  • Autogestalt
  • Thunderblade
  • Shockblade
  • Razor Gale
  • Thunderfall
  • Zantetsuken
Letztgenannter Angriff entspricht dem deutschen "Eisenschneider" und verbraucht alle noch verbleibenden Zeiteinheiten des Gestalt Mode. Zudem gibt es davon mehrere Level.

Herkunft

Odin ist der Hauptgott in der nordischen Mythologie und Religion. Odin ist überaus weise. Sein Wissen verdankt er zwei Raben, Hugin und Munin, die auf seinen Schultern sitzen und ihm alles erzählen, was auf der Welt geschieht, weshalb er auch der Rabengott heißt; ferner bezieht er sein Wissen aus einem Trunk von Mimirs Brunnen, wofür er ein Auge verlor; daher wird er auch der Einäugige genannt (Wikipedia).




























Brynhildr

Brynhildr (deutsch: Brunhild(e) oder Brünhild(e)) ist eine komplett neue Beschwörung im Final Fantasy Universum und ist, wie Odin, eine Figur aus der nordischen Mythologie. Square Enix bleibt seinem Konzept für Beschwörungen also treu und bedient sich weiterhin aus diversen Mythologien und Religionen. Zusammen mit Hecatoncheir ist Brynhildr einer der Eidolons in Final Fantasy XIII, die noch nie zuvor zu sehen waren.

Brynhildr ist der Eidolon von Sazh Katzroy und soll seine Persönlichkeit ergänzen. Das Aussehen von Brynhildr kann man gar nicht so einfach beschreiben. Sie ist groß und rot, sieht sehr mechanisch aus und führt in der rechten Hand eine zweischneidige Axt, die Sazh alleine schon um das Doppelte überragt. Wie Sazh auch kann Brynhildr den Gegner mit einem Kugelhagel eindecken. Das deckt sich auch mit der sehr feurigen Erscheinung von Brynhildr.

Gestalt Mode

Den weitaus spektakulärsten Auftritt legt Brynhildr aber erst hin, wenn man den Gestalt Mode aktivert, denn dann transformiert sie sich in einen roten Sportwagen, der – natürlich – von Sazh gesteuert wird. Hier alle verfügbaren Befehle für den Gestalt Mode:
  • Autogestalt
  • Rotor Spin
  • Caltrop Bomb
  • Sweeping Turn
  • Hot Rod
  • Múspell Flame
Wie bei allen anderen Eidolons ist der unterste Angriff, Múspell Flame, der letzte Angriff, bevor sich Brynhildr wieder zurückzieht, da er alle Zeiteinheiten verbraucht. Er hat ebenfalls mehrere Level.

Herkunft

Brünhild, auch Brynhild, ist eine mythologische Figur aus dem nordischen Sagenkreis. In altnordischen Texten schreibt sie sich Brynhildr. Richard Wagner verarbeitete diese Figur literarisch in 'Der Ring der Nibelungen'. Wagner schrieb Brünnhilde, um die Bedeutung des Namens klarzumachen: Zuerst steht Brünne (Kampfpanzer), dann folgt Hild, ein Frauenname, der von einem Wort für „Kampf“ abgeleitet ist. Der ganze Name bedeutet „die in eine Brünne gekleidet kämpft“; das ist ein passender Name für eine Kampfjungfrau, wie die Walküren der nordischen Mythologie (Wikipedia).




Bahamut

Bahamut hatte seinen ersten Auftritt bereits im Ur-Final Fantasy, war aber, in Ermangelung derselben, keine Beschwörung. Ab Final Fantasy III schließlich war er immer als Beschwörung dabei, in Final Fantasy XII diente das Luftschiff Bahamut immerhin als Schauplatz des finalen Kampfes. Da kann es natürlich nicht erstaunen, dass der allseits beliebte Drache auch dem neusten Teil der Serie seine Aufwartung machen würde.

Bahamuts Design ist zum größten Teil in schwarz gehalten und erinnert auf den ersten Blick so gar nicht an einen Drachen – fehlende Flügel inklusive. Etwas violett und orange, lange Krallen fungieren als Farbtupfer. Die Krallen werden in der ersten Phase des Kampfes als gefährliche Waffen eingesetzt und sind entsprechend auffällig. Bahamut ist der Eidolon von Oerba Yun Fang und wird mit ihr ein starkes Team im Kampf bilden. Er wird aus einem L-förmigen Kristall beschworen.

Gestalt Mode

Bahamut ohne Flügel? Der ehemals stolze Drache als Fußgänger? Wer sich bisher die Stirne skeptisch in Falten gelegt hat, kann an dieser Stelle beruhigt werden! Im Gestalt Mode erhält Bahamut nämlich seine Flügel zurück und es geht mit Oerba Yun Fang auf dem Rücken ab in die Lüfte. Die Flügel sind dabei an Bahamuts Beinen befestigt, bevor er sie im Gestalt Mode für ihren vorbestimmten Zweck nutzt. Hier wiederum die im Gestalt Mode verfügbaren Angriffe:
  • Autogestalt
  • Hunter's Dive
  • Aerial Loop
  • Baneful Breath
  • Pulsar Burst
  • Megaflare
Die altbekannte Attacke Megaflare wird bei Bahamut diesmal als finaler Angriff im Gestalt Mode genutzt und besitzt mehrere Level.

Herkunft

Bahamut ist einer arabischen Legende nach ein wundersamer Fisch, der in grundlosen Gewässern schwimmt und das gesamte Gebäude der Welt auf sich trägt. Der Mythos basiert auf dem sagenhaften Urzeitmonster Behemoth, das im Buch Hiob im Alten Testament erwähnt wird. In 'Tausendundeine Nacht' wird berichtet, dass Bahamut so riesig und strahlend sei, dass kein Mensch seinen Anblick ertragen könne (Wikipedia).




























Alexander

Seit seinem ersten Auftritt in Final Fantasy VI ist Alexander ein immer wiederkehrender Bestandteil der Serie. In Final Fantasy IX hatte er keinen Auftritt als übliche Beschwörung sondern spielte eine wichtige Rolle in der Story. Zuletzt war Alexander schließlich in Final Fantasy XI zu sehen. In der Vergangenheit war ihm jeweils das Heilig-Element zugeordnet und er hatte, in Form eines Roboters – oft mit kleinen Türmchen verziert – bereits ein mehrheitlich mechanisches Aussehen. So gesehen passt er perfekt in die Welt von Final Fantasy XIII.

Alexander gehört zu Hope Estheim, dem jüngsten Mitglied unserer Truppe und ist für Fans der Serie eigentlich auf den ersten Blick als Alexander erkennbar. Er schimmert gelblich und trägt auf dem Kopf eine Krone. Das auffälligste ist jedoch seine Größe, denn er überragt auch die anderen Eidolons deutlich, welche ebenfalls nicht gerade klein sind. In der ersten Kampfphase benutzt er vor allem seine Fäuste, diese können den Gegner aber auch wie ein Gewehr beschießen. Alexander wird aus einem sternförmigen Kristall beschworen.

Gestalt Mode

Alexander wird im Gestalt Mode zu einer Festung. Massive Türme fallen dafür vom Himmel und ordnen sich zwischen einzelnen Bestandteilen von Alexander an. Zusammen mit dem schon sehr großen Alexander ist es nun möglich, den Gegner praktisch einzukesseln und mit verheerenden Salven ins Kreuzfeuer zu nehmen. Hope gibt dabei die Befehle, während er auf der Festung steht. Im Gegensatz zu den anderen Eidolons ist Alexander im Gestalt Mode unbeweglich, aber wozu müsste sich auch eine derart mächtige Festung bewegen können, wenn der Gegner umringt wird? Die englischen Namen der verfügbaren Angriffe sind noch unbekannt, beim finalen Angriff handelt es sich aber vermutlich um "Das Jüngste Gericht", wie wir das aus alten Teilen der Serie gewohnt sind. Dieser Angriff hat natürlich ebenfalls mehrere Level.

Herkunft

Alexander stammt vom altgriechischen Namen Aléxandros und bedeutet so viel wie 'Der die (fremden) Männer abwehrt' und 'Der Beschützer'. Die Bedeutung des Namens wird auch in Zusammenhang mit einem Golem in der Jüdischen Mythologie gebracht, welcher angeblich diesen Namen trug, und geschaffen wurde, um die Juden zu beschützen. Der bedeutendste Namensträger ist sicherlich Alexander der Große (Wikipedia).




Hecatoncheir

Als letzter Eidolon wurde Hecatoncheir vorgestellt. Genau wie Brynhildr gab es diese Beschwörung bisher in keinem anderen Final Fantasy, womit wir insgesamt zwei Neulinge begrüßen dürfen. Seinen Ursprung hat Hecatoncheir in der griechischen Mythologie.

Hecatoncheir ist rot und mechanisch; er gehört zu Oerba Dia Vanille. In der ersten Phase seiner Beschwörung steht er aufrecht auf zwei Beinen, aber viel interessanter sind seine Arme. Auf beiden Seiten seines Torsos befinden sich nämlich zahlreiche Arme, die praktisch den ganzen Bereich zwischen Hüfte und Kopf einnehmen. Aber damit noch nicht genug, denn im Bereich der Schulterblätter ragen sogar Arme aus dem Rücken! Hecatoncheirs Gegner werden also – im wahrsten Sinne des Wortes – alle Hände voll zu tun haben, wenn sie bestehen wollen. Zum einen teilt dieser Eidolon nämlich Schläge mit seinen Armen aus, er kann einige Arme aber auch als Schusswaffen einsetzen und erreicht so die höchste Angriffsgeschwindigkeit aller Eidolons.

Gestalt Mode

Wenn der Gestalt Mode von Hecatoncheir aktiviert wird, beginnen seine Arme zu rotieren und bilden links, rechts – und je noch einmal bei den Schulterblättern – mächtige Gatling Guns, also mehrläufige Geschütze, die sich um die Längsachse drehen und dabei den Gegner unter Dauerbeschuss nehmen. Vanille nimmt dabei zwischen den Geschützen Platz und kontrolliert damit die geballte Feuerkraft. Die Beine von Hecatoncheir sind im Gestalt Mode etwas verkürzt, dennoch bleibt er aber mobil. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil im Kampf! Zu den einzelnen Angriffen im Gestalt Mode gibt es noch keine offiziellen Übersetzungen, der finale Angriff dürfte aber in etwa "Gaia Salve" heißen, was gut zu Hecatoncheirs mythologischer Entsprechung passen würde.

Herkunft

In der griechischen Mythologie sind die Hekatoncheiren oder auch die Hundertarmigen (hekaton = hundert; cheir = Hand) drei Söhne von Gaia und Uranos mit den Namen Briareos (der Starke), Gyes (der Begliederte) und Kottos (der Stoßende). Uranos missfielen diese aber als hässliche Wesen mit 100 Armen und 50 Köpfen dermaßen, dass er sie fesselte und wieder in den Bauch der Mutter Erde zurück stieß, so dass Gaia sich vor Schmerzen krümmte. Zeus befreite schließlich die drei Hundertarmigen. Sie halfen ihm im Kampf gegen die Titanen, indem sie diese mit ihren vielen Armen so lange mit Steinen bewarfen, bis sie besiegt waren. Die Titanen wurden in den Tartaros gestoßen und die Hundertarmigen von Zeus als dessen treue Wächter davor gesetzt (Wikipedia).















Alte Bekannte in neuen Rollen


Neben den Eidolons haben aber auch andere Beschwörungen aus früheren Teilen der Final Fantasy Serie einen Auftritt, wenn auch in einer anderen Rolle. Sie alle können sich nicht transformieren und sind deswegen auch im Kampf nicht nutzbar. Ihre Rolle wird demnach eine völlig andere sein – wie diese aber aussehen wird sei hier nicht verraten.

Siren


Wie wir seit dem Jump Festa 2008 wissen, ist auch Siren in Final Fantasy XIII wieder mit dabei. Sie spielte bisher in Final Fantasy VI und Final Fantasy VIII, woher sie wohl noch die meisten kennen, mit. Auch in Final Fantasy XII: Revenant Wings kann man sie als Esper einsetzen. Ihr Markenzeichen ist die Harfe, die natürlich auch in Final Fantasy XIII nicht fehlen darf. Siren ist kein Eidolon und daher nicht im Kampf einsetzbar. Zuerst war Siren in einer kurzen Szene des DKS3713-Trailer zu sehen. Siren taucht dort Harfe spielend aus dem Wasser auf.

Herkunft

Vielen bestens bekannt sein dürfte auch die mythologische Siren. Eine Sirene (griechisch Seirena) ist in der griechischen Mythologie ein weibliches Fabelwesen. Meist dargestellt als Mischwesen aus Frau und Vogel, später auch Frau und Fisch, lockte es die vorbeifahrenden Schiffer durch betörenden Gesang an, um sie zu töten (Wikipedia).

Carbuncle


Carbuncle ist seit Final Fantasy V Bestandteil der Serie. Er hat seine Äußerlichkeit im Vergleich zu seinem letzten Auftritt in Final Fantasy IX resp. XI doch ein wenig geändert. Auf den ersten Blick sieht Carbuncle fast aus wie ein kleiner grüner Moogle. Doch der rote Kristall an seinem Kopf enttarnt ihn unmissverständlich als Carbuncle. Zu sehen ist Carbuncle in einer kurzen Sequenz im DKS3713-Trailer. Dort wird er von Oerba Dia Vanille beschworen, indem sie einen Disc-ähnlichen Gegenstand in die Luft wirft, aus dem dann, wie durch Zauberhand, Carbuncle hervortritt. Er ist dennoch nicht Vanilles Eidolon, diese Rolle ist Hecatoncheir vorbehalten. Seine Rolle liegt also ebenfalls nicht im Kampf.

Herkunft

Ein Carbuncle ist eine Kreatur, die angeblich in Lateinamerika gesichtet wurde. Die Legende besagt, dass der Carbuncle eine Art Edelstein auf seinem Kopf tragen soll (engl. Wikipedia).

Ifrit


Für Ifrit gilt das gleiche wie für Shiva. Auch er hatte seinen ersten Auftritt in Final Fantasy III, war seitdem bei jedem Spiel der Serie mit dabei und wurde erst in Final Fantasy XII erstmals nicht beachtet - zum Leidwesen vieler Fans. In Final Fantasy XIII kehrt Ifrit zurück! Zu sehen ist Ifrit in einer kurzen Sequenz im DKS3713-Trailer, ebenso wie Siren und Carbuncle. Anders als z. B. Shiva hat Ifrit seine Gestalt kaum verändert und ist für Fans der Serie auch gleich als Ifrit erkennbar. Das hat auch damit zu tun, dass er seine Gestalt nicht ändern kann und somit nicht als Kampfgefährte zur Verfügung steht. Interessant ist auch ein Blick auf die Artworks der Entwickler. Die Bilder stammen aus der japanischen Zeitschrift RE: Final Fantasy XIII und zeigen den gezeichneten Ifrit aus verschiedenen Perspektiven.

Herkunft

Die Ifrit (arab.: Staub), auch Afrit, Afarit oder Efreet (alte Schreibweise), sind arabische Totengeister, die aus Feuer geschaffen wurden und das Leben der Menschen sowohl auf gute als auch auf böse Art und Weise beeinflussen konnten. Sie gehören zu den Dschinn und sind Dämonen der Unterwelt, Totengeister mit Hörnern, Löwenklauen und Eselshufen (Wikipedia).




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